Kalandertechnik für hochwertige industrielle Laminate

Die Kalandertechnik ist ein bewährtes Verfahren zum Verbinden mehrerer Materialschichten unter kontrolliertem Druck und Temperatur. Diese Form des Laminierens wird in Branchen eingesetzt, in denen Zuverlässigkeit, Maßhaltigkeit und gleichbleibende Qualität gefragt sind, etwa in der Automobilindustrie, im Bauwesen, in funktionaler Arbeitskleidung und im technischen Textilbereich. Auf dieser Seite erfahren Sie, wie die Kalandertechnik eingesetzt wird, welche Produkte damit hergestellt werden und was Zwartz für Ihre Anwendung leisten kann.

Einsatzbereiche der Kalandertechnik

Die Kalandertechnik eignet sich für Anwendungen, bei denen Materialschichten dauerhaft miteinander verbunden werden müssen, ohne dass Flexibilität oder Weiterverarbeitung eingeschränkt werden. Sie ist besonders geeignet für Produkte mit funktionalen oder strukturellen Anforderungen.

Typische Anwendungsbereiche:

  • Technische Textilien: z. B. Schutzlagen, Filter oder Verstärkungsmaterialien

  • Mobilität und Transport: laminierte Komponenten für Fahrzeuge, Innenausstattung oder Abdeckungen

  • Bau und Konstruktion: feuchtigkeitshemmende, isolierende oder strukturgebende Laminate

  • Funktionale und industrielle Bekleidung: z. B. atmungsaktive oder schützende Arbeitskleidung

  • Heimtextilien: z. B. Verdunkelungsstoffe mit hoher Lichtundurchlässigkeit

Produkte aus der Bandkalandertechnik

Beispiele für Produkte, die mit dem Bandkalander von Zwartz gefertigt werden, zeigen, wie funktionale Laminate in der Praxis entstehen:

  • Verdunkelungsvorhänge: verbesserte Lichtblockierung für Wohn- und Industrieanwendungen

  • Schuhzwischenlagen: widerstandsfähige Laminate für Bauteile in Schuhen

  • Dreilagige Vlieslaminate: Kombination verschiedener Materialien zu einem funktionalen Gesamtprodukt

Kalandertechnik bei Zwartz

Bei Zwartz ist die Kalandertechnik ein zentraler Bestandteil des Laminierprozesses. Zum Einsatz kommt ein hochentwickelter Bandkalander, mit dem sich Temperatur, Druck und Materialführung präzise steuern lassen. Je nach Anwendung werden verschiedene Materialien miteinander kombiniert, etwa thermoplastische Substrate, Folien, Vliese oder Klebepulver.

Durch unsere technische Erfahrung und flexible Produktionsausstattung wählen wir für jede Anforderung das passende Verfahren.

Laminierverfahren im Einsatz

Je nach Material und gewünschter Funktion kommen bei uns verschiedene Laminiertechniken zum Einsatz, darunter:

  • Rollen-zu-Rollen-Laminierung: kontinuierliche Verarbeitung großer Materialmengen unter kontrolliertem Druck und Temperatur

  • Powder Scatter: gleichmäßige Verteilung von Klebepulvern für eine präzise und reproduzierbare Haftung

  • Powder Scatter mit Selbstaktivierung: Aktivierung des Klebers erst im nachgelagerten Prozess durch Hitze oder Druck

  • Folienlaminierung: Einbringen einer funktionalen oder dekorativen Folie zwischen den Lagen

  • Weblaminierung: Integration zusätzlicher Schichten wie Vliese oder Netze während des Kalanderprozesses

  • Netzlaminierung: Hinzufügen offener Netzstrukturen oder Verstärkungslagen für mehr Stabilität

Warum Zwartz wählen

Zwartz verbindet über 190 Jahre Erfahrung in der Textilverarbeitung mit modernen Laminiertechniken. Die Fertigung erfolgt am Standort in den Niederlanden, wodurch wir schnell und gezielt auf individuelle Anforderungen reagieren können, von Kleinserien bis zur Großproduktion. Wir entwickeln Lösungen, die auf Ihre Anwendung zugeschnitten sind.

Fragen zur Kalandertechnik Kontaktieren Sie uns

Suchen Sie einen zuverlässigen Partner für das Laminieren von Materialien mittels Kalandertechnik? Wir beraten Sie gerne. An unserem Standort in Oldenzaal entwickeln und fertigen wir Laminate, die genau auf Ihre Anwendung abgestimmt sind. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch oder weitere Informationen.

Häufig gestellte Fragen zur Kalandertechnik

Was ist Kalandertechnik?

Kalandertechnik ist ein thermisches Laminierverfahren, bei dem Materialien unter Druck und Hitze zwischen beheizten Walzen verbunden werden.

Im Gegensatz zu Verfahren mit Flüssigklebern erfolgt die Haftung oft über thermoplastische Eigenschaften der Materialien oder durch den Einsatz trockener Klebeschichten wie Pulver, Vlies oder Folien.

Thermoplastische Materialien, Textilien, Vliese, Folien oder Netzstrukturen, abhängig von der gewünschten Funktion.

Die Kalanderlinie von Zwartz verarbeitet Materialbreiten bis zu 2500 mm.

Automobilindustrie, Bauwesen, Schutzbekleidung, technische Textilien und Heimtextilien, zum Beispiel für Schuhkomponenten, Verdunkelungsstoffe oder Vliesverbunde.